Antworten auf die häufigsten Fragen
zum weiteren Ablauf
in den Insolvenzverfahren der P&R Gesellschaften.

Hier finden betroffene Anleger und Gläubiger Antworten auf die häufigsten Fragen bezüglich dem weiteren Ablauf in den Insolvenzverfahren der P&R Vertriebs- und Verwaltungs- GmbH, der P&R Gebrauchtcontainer Vertriebs- und Verwaltungs- GmbH, der P&R Container Leasing GmbH und der P&R Transport-Container GmbH.

 

Nach Maßgabe der Vorschriften der Insolvenzordnung findet im Anschluss an die erfasste Forderungsanmeldung die sog. Prüfung der Ansprüche statt. Dies erfolgt durch den Insolvenzverwalter. Im Rahmen der Prüfung werden alle Gläubiger, die vergleichbare Forderungen angemeldet haben, gleich behandeln. Es geht daher nicht zu Lasten eines einzelnen Gläubigers, sollten wir bei der Prüfung zu dem Ergebnis kommen, dass bestimmte Forderungen, die alle Gläubiger angemeldet haben, nicht in der (Maximal-)Höhe bestehen, wie sie zur Insolvenztabelle angemeldet wurden.

Möglicherweise werden die Insolvenzverwalter den Gläubigern auch einen Vorschlag für eine einvernehmliche Forderungsfeststellung unterbreiten. Hierzu werden die Gläubiger dann gesondert angeschrieben und entsprechende Informationen erhalten.

Im Prüfungstermin werden die angemeldeten Forderungen nach § 176 InsO ihrem Betrag und ihrem Rang nach geprüft. Es handelt sich um einen förmlichen Termin, in dem keine Einzelerläuterungen in Bezug auf bestimmte Forderungsanmeldungen gegeben werden. Auch wird der Insolvenzverwalter in diesem Termin keinen Bericht erstatten oder Fragen beantworten. Die Teilnahme der Gläubiger ist zwar möglich, aber unüblich.

Die ursprünglich auf den 14.11.2018 festgesetzte Prüfungstermine wurden zwischenzeitlich aufgrund der hohen Gläubigeranzahl auf den 29.05.2019 vertagt. Es ist denkbar, dass es am 29.05.2019 zu einer weiteren Vertagung kommt.

Nein. Die Prüfung und Feststellung der Forderungen ist ein formaler Akt, den die Insolvenzordnung vorschreibt. Die Insolvenzordnung enthält zudem Vorschriften für die Auszahlung an die Gläubiger. Sind genug Mittel vorhanden, kann eine sog. Abschlagsverteilung durchgeführt werden, wobei der Gläubigerausschuss dann die Höhe der auszuzahlenden Quote festsetzt. Es ist noch zu früh, um hierzu für die vorliegenden Verfahren einen festen Zeitplan aufzustellen. Die Insolvenzverwalter gehen aber davon aus, dass es - einen ungestörten Verfahrensablauf unterstellt - im Jahr 2020 zu einer ersten Abschlagsverteilung kommen kann und die Gläubiger nicht das Ende der Insolvenzverfahren abwarten müssen, bis erste Mittel ausgezahlt werden können.

 

 

Bitte beachten Sie, dass diese Zusammenstellung der häufig vorkommenden Fragen und die Antworten lediglich einen kostenfreien Service darstellt, aber angesichts der dynamischen Entwicklungen in Insolvenzverfahren ohne jede Gewähr für deren Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität erfolgt, und Gläubiger oder Dritten aus diesen Angaben keine Rechte oder verbindliche Zusagen herleiten können. Auch stellen die vorstehenden Angaben keine Rechtsberatung dar. Änderungen bleiben vorbehalten.

(Letzte Aktualisierung: 09.01.2019)

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