Gläubigerversammlung im schriftlichen Verfahren.

Angesichts der Tatsache, dass die Durchführung einer Gläubigerversammlung als Präsenztermine in Folge der Corona-Pandemie auf absehbare Zeit nicht möglich ist, hat das Amtsgericht München - Insolvenzgericht - die Durchführung einer Gläubigerversammlung im schriftlichen Verfahren angeordnet.

Beschlussgegenstand in den Insolvenzverfahren der deutschen P&R Containerverwaltungsgesellschaften ist die Zustimmung der Gläubiger zu der vom Insolvenzverwalter und den Sonderinsolvenzverwaltern vorgeschlagenen Vergleichsvereinbarung über die Behandlung der wechselseitigen Ansprüche und Verbindlichkeiten sowie die Verteilung der aus der Containerverwertung erzielten Erlöse.

Beschluss des Amtsgerichts München

Rücksendefrist der Stimmzettel

Eingangsdatum - bis spätestens 17.  November 2020

Sollten Sie (oder Ihr Anwalt) die Stimmzettel zur Gläubigerversammlung im schriftlichen Verfahren noch nicht zurückgeschickt haben, möchten wir Sie darum bitten dies zeitnah zu tun.

Da diese Stimmzettel elektronisch erfasst werden sollen, bitte wir darum, die Stimmzettel ausschließlich in dem dafür vorgesehenen Rücksendekuvert an das Amtsgericht München (AG München Insolvenzgericht, 80325 München) zurückzuschicken.

Keinesfalls dürfen die Stimmzettel and die Kanzlei der Insolvenzverwalter zurückgeschickt werden.

Gesammelte FAQs zur Gläubigerversammlung und dem Beschlussvorschlag der Insolvenzverwalter

Da im Rahmen der schriftlichen Gläubigerversammlung keine Möglichkeit besteht Fragen zu stellen, haben sich die Insolvenzverwalter bereit erklärt, Fragen, die Gläubiger  an die dafür eingerichtete E-Mailadresse container@jaffe-rae.de richten und die für alle Gläubiger relevant sind, hier zu beantworten. Diese Antworten werden laufend aktualisiert. Bitte haben Sie allerdings Verständnis dafür, dass Fragen auch aus rechtlichen Gründen nicht individuell beantwortet werden können.

 

Zu den FAQs

Pressemitteilung zur Gläubigerversammlung im schriftlichen Verfahren

17. September 2020 - Pressemitteilung

Die Insolvenzverwalter der vier deutschen P&R Container-Verwaltungsgesellschaften arbeiten mit Hochdruck daran, die Voraussetzungen für eine erste Abschlagsverteilung an die Gläubiger zu schaffen.

Dies setzt voraus, dass die Gläubiger zunächst der Verteilung der Erlöse zwischen den vier P&R Container-Verwaltungsgesellschaften zustimmen.

Für die Aufteilung haben die Insolvenzverwalter einen Vorschlag zur Gleichbehandlung der Gläubiger in den vier P&R Container-Verwaltungsgesellschaften erarbeitet, über den die Gläubiger in vier schriftlichen Gläubigerversammlungen entscheiden sollen.

Die Containerverwertung erfolgt weiterhin ungestört durch die Schweizer P&R Gesellschaft. Bislang konnten Erlöse von über 400 Mio. Euro erwirtschaftet werden. An dem Ziel insgesamt mindestens 1 Mrd. Euro an die Gläubiger auszuschütten, halten die Insolvenzverwalter weiterhin fest.

 

Zur Pressemitteilung

Kontakt

Sie können uns gerne kontaktieren. Bitte haben Sie jedoch Verständnis, dass wir angesichts der hohen Zahl an betroffenen Anlegern derzeit keine individuellen Einzelanfragen beantworten können. Vielen Dank.

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